Beiträge

Eine einfache Strategie, um Probleme zu lösen

Der Quantenphysiker Edward N. Lorenz geht mit seiner Chaostheorie davon aus, dass ein Schmetterling das Wetter beeinflussen kann. Um ehrlich zu sein, hielt ich das zunächst für vollkommenen Humbug. Wie soll ein so kleines Lebewesen etwas so großes wie das Wetter beeinflussen können?

Dann kam ich auf die zugegebener weise etwas verrückte Idee, mich gedanklich in die Luft rund um den fliegenden Schmetterling zu verwandeln. Als Luft wirbelte ich zunächst in kleinen Spiralen um die Flügel herum. Die Bewegung setzte sich fort, die Spiralen wurden größer und größer und waren am Ende ein Sandsturm, der unermesslich groß war. Wow.

Mit diesem Erlebnis kann ich mir seither leicht vorstellen, dass allein eine andere Größe der Schmetterlingsflügel ein völlig anderes Ergebnis gebracht hätte. Das alles ist völlig unberechenbar. Chaos eben.

Das fand ich sehr beeindruckend. Meine Welt bewegend. Solche Erkenntnisse übersetze ich gerne direkt in mein Leben. Und ich schaue, wie ich meine KundInnen daran profitieren lassen kann.

Ein Beispiel

Bei einer Kundin ging darum, dass sie immer wieder Gespräche mit bestehenden Kontakten und potenziellen Kunden führt, die aber dann nicht zum Auftrag führen. Obwohl das früher be- und versprochen war. Das verdirbt meiner Kundin regelmäßig den Tag und sie verfällt in Frust und Tatenlosigkeit. Sehr unbefriedigend. Und Unproduktiv.

Ist der Frust nun das Ergebnis des Schmetterlings oder des Sandsturms? – Nach der Chaostheorie ist es der Schmetterling, der die Sache ins Rollen bringt.

Im Coaching helfe ich meiner Kundin, sich auf die Suche nach dem Schmetterling machen. Wenn sie ihn gefunden hat, verändert sie ihn selbst (also die Form) oder die Richtung, in die er fliegt. Ganz bewusst und in aller Eigenmacht. Und erreicht damit ganz automatisch ein völlig anderes Ergebnis und damit Erlebnis als bisher.

Das funktioniert

Immer. Manchmal dauert es zwar ein bisschen, bis die Änderung deutlich sichtbar ist, aber sie wird eintreten.

Wenn die Ursache eines Problems erkannt wird, ist es relativ einfach, dieses zu lösen. Dazu gibt es viele verschiedene Methoden. Meine Lieblingsmethode ist die „innere Bildbearbeitung“, die ich hier näher beschrieben habe.

Schwierig ist es nur vorher

…wenn die unguten Gefühle überwiegen, Ängste lähmen und alles im Nebel ist.

Eine schöne Methode, die Schmetterlinge zu finden, ist Meditation. Finden Sie Ihre eigene, zu Ihnen passende Form von Meditation. Ein schönes Büchlein wurde von Osho mit dem Titel „Was ist Meditation?“ dazu geschrieben. Es nimmt die Angst, nicht meditieren zu können. Eine geführte Meditation können Sie hier herunterladen. Probieren Sie sie aus, vielleicht passt sie ja zu Ihnen.

Oder haben Sie Interesse an meiner Arbeit? Dann kontaktieren Sie mich gerne. Wir führen ein Strategiegespräch, in dem ich Ihnen schon zwei, drei gute Tipps mitgebe, die Sie selbstständig umsetzen können und damit wesentlich Ihrem Ziel näherkommen. Und wir finden dabei heraus, ob ich Sie ein Stück auf Ihrem Weg begleiten kann.

Meine drei besten Tipps, wie Sie mit schwierigen Menschen umgehen können


Die Frage ist: Wie soll ich ein Monster stoppen, ohne selbst eins zu werden?

Schwierige oder gar sehr schwierige Menschen sind eine echte Herausforderung für uns. Besonders dann, wenn wir selbst eher harmoniebedürftig und sensibel sind.

Ich gehöre zu diesen harmoniebedürftigen und sensiblen Menschen und mein Ziel ist, auch in Situationen mit schwierigen Menschen die Ruhe zu bewahren und bei mir zu bleiben.

Meiner Erfahrung nach schaffen wir das nur, wenn wir uns sozusagen vorbereitet haben.

Hier kommen meine drei besten Tipps, was Sie im Vorfeld tun können, um so zu (re)agieren, wie Sie sich das wünschen, wenn Sie einen schwierigen Menschen vor sich haben und nicht einfach weggehen können:

1. Werden Sie sich darüber klar, wie Sie zukünftig reagieren möchten

Wollen Sie Ihr schwieriges Gegenüber besiegen, also bekämpfen?

Oder möchten Sie ruhig bleiben und eine Möglichkeit finden, die Situation zu deeskalieren?

Oder haben Sie ein ganz anderes Ziel?

An der Stelle ist es wichtig, nicht zu bewerten. Jedes der Ziele kann situationsbedingt richtig und sinnvoll sein.

2. Gehen Sie in sich und finden heraus, was Sie am anderen schwierig finden

Ist es die Lautstärke? Die fehlende Argumentation? Oder das Herumproleten von Fakten, Fakten, Fakten ohne Reflektion? Erinnern Sie sich dazu an eine frühere Situation? Was genau „macht es“ mit Ihnen, wenn Ihr Gegenüber Sie anbrüllt oder schlecht behandelt? Dieser Schritt ist sehr wichtig, da Sie sich an der Stelle mit sich selbst beschäftigen. Was Sie viel weiter bringt, als wenn Sie sich mit anderen Menschen beschäftigen. Sie finden sehr viel über Ihr eigenes Gefühlsleben heraus und können bewusst ändern, was zu ändern ist.

„In sich gehen“ ist eine Form von Meditation. Es gibt so viele Meditationsarten, wie es Menschen gibt. Manche nennen es „vor sich hinglotzen“, andere üben sich in Sitzhaltung und mit Anleitung. Ich meditiere gerne bei der Hausarbeit, beim Joggen oder beim Rumgammeln 😊. Finden Sie heraus, wie es Ihnen am besten gelingt, aus dem geistig-aktiven Zustand (Tun), in den geistig-passiven Zustand (Beobachten) zu wechseln. Eine schöne, wirksame Meditation können Sie sich über meine Website runterladen. Probieren Sie sie aus, vielleicht ist das ja genau Ihr Ding.

3. Sie wissen nun, was an Ihrem schwierigen Gegenüber so schwierig für Sie ist

Jetzt haben Sie die Möglichkeit, diese Schwierigkeit in Ihnen selbst aufzulösen. Dafür gibt es viele verschiedene Methoden. Ich nutze bei mir selbst und meinen KundInnen sehr gerne die „Innere Bildverarbeitung“, die ich hier näher beschrieben habe. Das ist ein Prozess, ein Weg, den Sie gehen und der mal länger, mal kürzer ist. Haben Sie mit sich Geduld.

Diesen Weg zu gehen lohnt sich auf jeden Fall. Die Folge daraus ist nämlich, dass Sie mit den schwierigen Menschen viel besser umgehen können, weil Sie ja das, was schwierig für Sie war, aufgelöst haben. Das heißt, Sie nehmen diesen Menschen und die Situation ganz anders wahr und können ganz bei sich bleiben und sogar für Klarheit sorgen.

Zum Schluss ein Beispiel aus meinem Leben, anhand dessen ich gemerkt habe, dass meine innere Arbeit Früchte trägt:

Mit unseren kleinen Kindern wohnten wir in einem Wohnhaus mit mehreren Parteien. Im Dachgeschoss. Meine Tochter hatte nach einem Ausflug großen Hunger und wollte partout nicht die Treppen nach oben steigen. Da ich die Ursache kannte, ging ich voraus, um das Essen zu richten und wusste, dass sie schon irgendwann nachkommt. Das ging allerdings nicht ohne lautes Gezeter ihrerseits…

Mein Nachbar von einem Stockwerk unter uns hatte wohl keinen Nerv mehr, riss seine Wohnungstüre auf und brüllte nach unten, dass meine Tochter aufhören solle, so zu plärren. Wie gesagt war ich schon oben, entschied aber, dass niemand außer ich selbst meine Kinder anschreien darf (naja, ist auch nicht wirklich pädagogisch wertvoll…). Ich ging ein paar Treppenstufen hinab zu ihm und sagte völlig emotionslos: „Herr…, jetzt sind Sie aber selbst laut.“

Das hat ihm allen Wind aus den Segeln genommen, er wurde ruhig und ging wieder in seine Wohnung. Auch wenn er ein paar Tage brauchte, um wieder mit mir zu reden, wurden wir kurz darauf richtige Freunde. Er begann, mir viel von seinem Leben zu erzählen und zeigte mir auf seine Weise, woher seine Wut in Wirklichkeit kommt. Mittlerweile ist er verstorben und ich bin ihm sehr dankbar für diese wertvolle Lektion.

Hier noch einmal der Link zu meiner geführten Meditation, die Sie da hinführen kann, wo Sie Lösungen finden.

Warum Ihnen Ihr Gehirn nicht hilft, wenn Sie möchten, dass Ihre Kunden Ihnen vertrauen

Emotionen entwickeln, haben, zeigen!

Wenn das so einfach wäre…

In unserer Gesellschaft wird Wissen großgeschrieben. Und mein Auto, mein Haus, mein Schaukelpferd. Aber mal ganz ehrlich: fühlen Sie sich zu jemanden emotional hingezogen, weil er einen Jaguar fährt?

Zugegeben: Ich liebe schöne und schnelle Autos. Also schaue ich schon, wenn so eins an mir vorbeifährt (und mich mit links abhängt). Ich schaue auch, wer hinter dem Steuer sitzt. Aber realistisch betrachtet fühle ich mich zum Auto hingezogen und nicht zum Fahrer, der vielleicht eine gute Ausbildung genossen hat und eine Menge Geld verdient. Oder auch nicht…

Die Frage ist: Warum fühle ich mich zu einer „Sache“ – einem Auto! – hingezogen?

Die Antwort kennen Sie. Weil der Hersteller es schafft, gewisse Gefühle mit dem Auto mit zu verkaufen. Ein Jaguar-Fan kauft nicht nur ein Auto. Sondern auch das Gefühl der Freiheit. Der Schnelligkeit. Ein Jaguar hat eine Ausstrahlung, obwohl er kein Mensch ist. Den Jaguar-Marketing-Experten ist es gelungen, dem Auto sowas wie ein Eigenleben einzuhauchen, das mich anzieht. Genial.

Wenn ich also so ein Auto kaufen würde, würde ich nicht nur die technischen Details kaufen, sondern vor allem gute Gefühle. Obwohl das vollkommen irrational ist, bin ich geneigt, den Marketingaussagen des Herstellers zu glauben. Gefährlich :)

Und das ist wohl bei den meisten Produkten und den meisten Menschen so.

Wenn wir also unser Produkt verkaufen möchten, muss es uns gelingen, den potenziellen Kunden emotional zu erreichen. Und das schaffen wir nicht mit unserem Gehirn.

Emotionen lassen sich nur durch Emotionen wachrufen

Wer je eine emotionale Rede gehört hat, weiß, dass ihn der Redner nicht auf der mentalen Ebene erreicht hat, sondern auf der Gefühlsebene. Eine Rede, die nur auf der mentalen Ebene – also von Gehirn zu Gehirn – geführt wird, erreicht uns nur dort und wird schnell vergessen. Wer je der Rede von Martin Luther King mit dem berühmten Satz „I have a dream“ lauschte, wird nie vergessen, was er fühlte, als er die Worte hörte. Emotion ist eine unglaubliche Kraft, die verändert.

Emotionen zu entwickeln und zu zeigen, ist also die Möglichkeit, das zu erreichen, was erreicht werden möchte. Was zugegebener weise ein Weg ist. Doch es lohnt sich. Das wird sich im Berufs- und Privatleben zeigen.

Einen kleinen Exkurs in die Physik zu diesem Thema gehe ich hier: Gefühl ist unendlich viel mächtiger als Wissen.

Bevor mir meine Kunden vertrauen, muss ich mich selbst emotional erreicht haben

Niemals wäre King’s Rede so berühmt geworden, wenn die Zuhörer nicht fühlen würden, was King fühlte. Wenn er keine Gefühle entwickelt und gezeigt hätte, wäre seine Rede verpfufft. Aber seine Energie ging quasi auf den Zuhörer über. Das ist spürbar, auch viele Jahre später. Wir vertrauen einem Menschen, der seine Gefühle zeigt, viel eher. Weil wir ihn kennenlernen und wir uns mit ihm identifizieren können. Wir fühlen uns verstanden.

Es gibt viele Möglichkeiten, mit den eigenen Gefühlen in Kontakt zu kommen. Eine davon ist Meditation. Keine Angst! Das können Sie auch. Meditation ist nichts anderes, als zu beobachten. Oder vor sich hinglotzen. Eine schöne, geführte und kraftvolle Meditation können Sie hier herunterladen.