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So finden Sie die Anerkennung, die Sie brauchen

Anerkennung ist ein Thema für sich. Menschen sehnen sich danach, wie sonst nach fast nichts. Nur ganz große Themen wie „Liebe“, „Verbindung“ oder „Gemeinschaft“ kommen noch davor.

Anerkennung kann ein kraftvoller Motor sein, um gute Ergebnisse zu erzielen

Anerkennung fängt schon in der Kindheit an. Ein Kind lernt schnell, dass es gelobt wird, wenn es etwas Besonderes geschafft hat. In der Schule gibt der Lehrer Anerkennung durch gute Noten.

Das ist das best-case Szenario. Und das oberflächliche.

Ein Kind entwickelt sich auf ganz natürliche Art und Weise. Es muss sich nicht anstrengen. Zumindest nicht rational. Wenn ein Kind laufen lernt, ist es das Natürlichste auf der Welt. Und wenn es Bauklötze aufeinanderstapelt, auch. Es übt und übt und kommt irgendwann zu dem Ergebnis, das es möchte.

Eltern sind mächtig stolz auf das Kind, das so viele Aufgaben gut bewältigt. Natürlich zurecht. Es gleicht einem Wunder, was so ein kleiner Mensch innerhalb kürzester Zeit lernt.

Die Frage ist, welche Form von Anerkennung das Kind benötigt.

Eltern können sagen: „Wow, du kannst laufen! Das finde ich großartig!“. Sie zeigen also, dass es ihnen damit gut geht, wenn das Kind nun laufen kann. Es geht also um sie selbst…

Es gibt aber auch die Möglichkeit, dem Kind auf eine andere Art Anerkennung zu geben.

Es geht um echte, ehrliche Zuwendung und Aufmerksamkeit. Das ist eine Herzgeschichte. Wenn Eltern ihr Herz öffnen, das Kind darin aufnehmen und darin baden lassen, ist das mehr, als 1000 Worte des Lobes. Es ist eine Möglichkeit, dem Kind mit-zu-teilen, dass es geliebt wird und „richtig“ ist.  Da sind viele Worte gar nicht nötig. In dieser Herzenergie fühlt sich das Kind sicher und geborgen. Hier wird das Kind für das ganze Leben geprägt. Wieder und wieder. Selbstliebe und Selbstwert werden aufgebaut.

Kennen Sie den Film „Avatar“? Es gibt da eine Stelle, an der eine Figur zur anderen sagt: „Ich sehe dich“. Das ist für mich immer wieder ein Gänsehaut-Moment. Dieser Augenblick der tiefen Zuwendung, der keinen Zweifel zulässt. Das vollkommene (An-) Erkennen des anderen.

„Ich sehe dich“ ist ein Augenblick der vollkommenen Zuwendung und Anerkennung. Er gibt die Erlaubnis, vollkommen frei zu sein

Was ist also, wenn wir diese Form der Anerkennung nie erhalten haben? Gehen wir unter? Nein, das tun wir nicht. Bis ins Erwachsenenalter haben wir unbewusst viele Strategien entwickelt, um mit diesem Thema umzugehen. Wir bemerken gar nicht, dass wir an der Stelle einen Mangel haben. Das zeigt sich dann in einem Lachen, obwohl uns zum Heulen ist. Oder in der Vermeidung, etwa wenn wir einen wichtigen Anruf lieber nicht tätigen, weil wir eine undefinierte Angst davor haben. Oder in Partnerschaften – egal ob geschäftlich oder privat. Wir möchten vom anderen anerkannt werden, er soll also die Lücke füllen, die in uns drin ist. Wenn er das nicht kann oder will, kommt’s zum Knatsch.

Es ist ein Kreislauf, aus dem nur mit Bewusstsein und Erkenntnis ausgebrochen werden kann.

Wie? Reflektieren Sie sich selbst. Werden Sie zum Helikopter und fliegen über sich selbst. Beobachten Sie sich und finden Sie heraus, in welchen Situationen Ihnen etwas fehlt, das Sie vielleicht zunächst gar nicht benennen können. Erlauben Sie sich, zu fühlen. Und gehen Sie Ihrem Gefühl nach.

Wenn es um fehlende Anerkennung geht, können Sie erste Schritte zur Heilung mit Affirmationen gehen.

Zum Beispiel mit diesen:

„Ich werde einen Weg finden, der mir genau die Anerkennung bringt, die ich brauche – unabhängig von meinem Vater, meiner Mutter (oder anderen Menschen…)“

„Ich werde meine Selbstliebe entdecken und entwickeln, sodass ich nicht mehr von der Meinung oder Anerkennung meines Vaters, meiner Mutter (oder anderen Menschen…) abhängig bin“

„Für mein Denken und Tun bin allein ich verantwortlich und das ist meine Freiheit“

Solche Affirmationen habe ich mir schon in die Weckfunktion meines Telefons eingespeichert. Und so täglich zu einer bestimmten Uhrzeit gelesen und damit mehr und mehr verinnerlicht.

An der Stelle möchte ich erwähnt haben, dass Affirmationen wie „Ich bin frei und klar“ bei mir nicht funktionieren. Für mich ist es wichtig, einen Schritt vorher anzufangen und mir erst einmal einen Weg zum Ziel vorzunehmen. Da ist jede/r anders, probieren Sie aus, was für Sie funktioniert.

Hier haben Sie einen kleinen Einblick in meine Arbeit gewonnen. Möchten Sie mehr davon? Gerne führe ich mit Ihnen ein kostenloses und unverbindliches Strategiegespräch, in dem ich Ihnen zwei, drei wichtige Schritte nenne, die Sie gehen können, um Ihre Situation zu verändern. Und ob ich Ihnen dabei helfen kann, Ihr ganzes Potenzial zu entwickeln.