Pausen machen, Pausen nutzen

Wenn ich Artikel schreibe, höre ich meistens Musik. Sie hilft mir auf vielen Ebenen, mich zu konzentrieren, abzulenken, in eine bestimmte Stimmung zu kommen, frei zu sein.

Ich spiele kein Instrument und kann keine Noten lesen. Und ich habe bis vor kurzem nicht bewusst wahrgenommen, dass Pausen in der Musik genau wie die Noten aktiv gespielt werden.

Seit meinem Burnout vor mehr als 15 Jahren habe ich ein besonderes Augenmerk auf Pausen. Sie sind mir sehr wichtig geworden.

Was sind Pausen?

Pausen sind aktives Nichtstun. Nicht Film schauen, nicht spielen oder sich mit Freunden treffen. Pausen sind Vor-sich-hin-glotzen. Sonst nichts.

Es gibt da dieses Experiment, das sehr schön zeigt, wie aktives Nichtstun zu mehr Effektivität führt.

Wie im Bild gezeigt, werden zwei Kugeln gleichzeitig von der linken Seite aus auf den Weg geschickt. Die Kugel auf der Wellenbahn ist deutlich schneller unterwegs.

Offensichtlich wird bei der Talfahrt (aktives Nichtstun) sogar Energie aufgenommen, sodass am Ende die Kugel den Weg über die Hürden schneller überwindet als wenn sie auf einer geraden Strecke läuft.

Hier können Sie das ganze Experiment auch als Video anschauen.

Wenn Sie sich dies zum Vorbild nehmen und Ihrem natürlichen Rhythmus folgen, legen Sie die Pausen dann ein, wenn sie dran sind. Damit werden Sie am Ende deutlich schneller am Ziel sein, als wenn Sie non-stop marschieren.

Wenn es Ihnen schwerfällt, Ihren natürlichen Rhythmus wahrzunehmen, kann ein Timer helfen, der Ihnen Zeiten vorgibt, in denen Sie sich ausruhen. Auch wenn Sie notorisch unter Zeitmangel leiden: Sie werden sich wundern, wie fünf Minuten regelmäßiges Nichtstun Ihr Leben verändert.

In den Pausen sammeln Sie Kraft für die nächste Hürde

Sie lassen Ihre Seele baumeln und sich dort aufhalten, wo es ihr am besten gefällt. Manches Mal kommt sie mit einer unglaublich guten Idee zurück, manchmal einfach „nur“ gut erholt.

Auf jeden Fall werden Sie sich mit Pausen deutlich leichter und freier fühlen als vorher. Das macht sich bei der Arbeit und Freizeit bemerkbar.

Diese Art von Pausen oder das Vor-sich-hin-glotzen wird auch Meditation genannt. Es gibt unendlich viele Arten von Meditation. Nicht jede ist für jeden Menschen machbar. Über meine Website können Sie sich kostenlos meine 10-minütige Power-Meditation herunterladen. Probieren Sie sie gerne aus, vielleicht ist sie ja Ihre Art, eine Pause einzulegen.

Viel mehr Spaß bei der Arbeit

Was fehlt zum „Sehr gut“?

Diese Frage stellte eine Freundin ihrem 7-jährigen Sohn, nachdem er mit „gut“ antwortete auf meine Frage hin, wie ihm die Schule gefalle.

Sie war eine echte Karrierefrau mit sehr klarem Verstand, viel Überblick, vielen Talenten und großartigen Ideen. Ich habe sie sehr bewundert. Leider ist sie verstorben. Doch ich habe sie in lebendiger Erinnerung.

Ihre Frage nach dem „Sehr gut“ empfand ich damals recht druckvoll. Ihr Sohn reagierte mit großen, erschrockenen Augen und keiner Antwort. Mir ging es genauso.

Es dauerte eine Weile, bis ich die Frage verstand.

Denn es ging ihr nicht darum, einen Sohn zu haben, der nur Einsen schreibt. Sondern darum, herauszufinden, was ihm fehlt, um größtmöglichen Spaß zu haben. Und der dann eben mit Spaß Einsen schreiben kann, was ja ohne große Mühe möglich ist.

Genau so baute sie ihre Karriere auf. Sie schaute, was nicht rund läuft und veränderte, was nicht stimmte. Sodass alles ins Laufen kam. Schritt für Schritt.

Dazu gehörte erst einmal die Analyse. Beobachtung. Abläufe studieren und herausfinden, wo Bremsen sind.

Manchmal ging es darum, dass nicht die richtigen Menschen am Arbeitsplatz saßen. Sie wusste, dass nicht jeder Mensch für jede Arbeit geschaffen ist. Als Führungskraft war es ihre Aufgabe, die Qualitäten ihrer Mitarbeiter herauszufinden. Und sie dann an den für sie richtigen Platz zu setzen. Damit erreichte sie, dass ihre Mitarbeiter Spaß an der Arbeit hatten und sehr kreativ und produktiv waren.

Manchmal stimmte auch der Ablauf innerhalb einer Abteilung nicht. Manche Arbeiten wurden doppelt gemacht, manche wurden vernachlässigt. Das fand sie durch Beobachtung, Gespräche, Einfühlen heraus.

Wenn sie merkte, dass sie selbst Hilfe benötigte, holte sie sich entsprechende Mitarbeiter dazu, die Informationen zusammentrugen und für sie aufarbeiteten. Damit hatte sie diese gleich mit im Boot. Sie waren motiviert, weil sie sich gesehen fühlten.

Mit dieser Strategie war bald klar, was zu verändern war.

Und meine Freundin veränderte.

Suchte und fand Lösungen. Manche Lösungen lagen so nahe, dass alle verwundert waren, dass noch niemand zuvor darauf gekommen ist.

Manche Lösungen waren so raffiniert wie ein verwinkelter Schachzug. Ja, das ist ein guter Vergleich. Ihre Arbeit war für sie ein Spiel. Zug um Zug versuchte sie, das Spiel für sich zu gewinnen. Was ihr meistens gelang.

Und wenn mal was nicht gelang, lernte sie daraus. Immer. Sie analysierte, woran sie gescheitert ist. Und korrigierte. Sehr selten machte sie einen Fehler zweimal.

Ihr Arbeitgeber verfasste nach ihrem Tod folgende Anzeige:

Wir verlieren in ihr eine sehr geschätzte Führungspersönlichkeit, die durch ihr fachliches Können und ihr herausragendes Engagement in all ihren Aufgaben sichtbare Zeichen gesetzt hat.

Ja, das hat sie auch bei mir geschafft. Herzensdank, liebe Dagmar. Wir sehen uns…

Gefühle besser ausdrücken

Gefühle zu äußern ist manchmal gar nicht so einfach. Weil wir sie oft selbst nicht beschreiben und mit dem Verstand erfassen können. Dann fühlen wir uns machtlos und unverstanden und machen andere dafür verantwortlich.

Unsere Gefühle machen unser Leben aus

Meiner Beobachtung und Erfahrung nach geht es in unserem Leben letztendlich darum, sich gut zu fühlen. Zufrieden und froh zu sein. Liebe und Geborgenheit zu erfahren. Sich persönlich weiterzuentwickeln. Ich behaupte mal, das ist bei jedem Menschen so.

Jeder hat eine eigene Geschichte – und damit eine eigene Weltanschauung.

Weil jeder Mensch die Welt aus seinen eigenen Augen betrachtet, findet er die Eigenschaften und Taten eines Mitmenschen manchmal befremdlich – vorsichtig ausgedrückt. Umso wichtiger ist es dann für zwei Menschen, eine Ebene zu finden, in der sich beide Seiten auskennen. Diese Ebene kann nicht auf der Kopfebene sein, dort spielt der Intellekt eine zu große Rolle. Der Austausch auf Augenhöhe und Verständnis kann nur auf der Gefühlsebene stattfinden.

Was also wäre, wenn Sie es wagen, das Gespräch auf die Gefühlebene zu bringen?

Hier können Sätze fallen wie:

Mir geht es gerade….

Ich verstehe dich so, dass…

…und das macht es mit mir…

Ein Beispiel

Es gibt einen Kunden, den Sie gerne für sich gewinnen möchten. Zum Teil wegen des Umsatzes, zum Teil erhoffen Sie sich seine Weiterempfehlung, wenn er mit Ihnen zufrieden ist. Doch die Sache hat einen Haken: Dieser Mensch ist aus Ihrer Sicht völlig unerträglich. Sie kommen einfach mit seiner Art nicht klar, obwohl Sie wissen, dass er eigentlich zu Ihren Werten und Zielen passt.

Was können Sie konkret tun?

  1. Werden Sie sich darüber klar, was genau Sie an diesem Menschen stört. Ist es das Aussehen? Die Stimme? Oder ist er bei einem für Sie wesentlichen Thema nicht Ihrer Meinung? …
  2. Schauen Sie, ob das für Ihre mögliche Geschäftsbeziehung wichtig ist. Und finden heraus, ob Sie zumindest teilweise annehmen können, dass dieser Mensch einfach anders ist und denkt, als Sie selbst
  3. Wenn es einen oder mehrere Punkte gibt, mit denen Sie nicht leben können, sprechen Sie mit diesem Menschen darüber, wie es Ihnen damit geht.
    Sie könnten ihm jetzt natürlich sagen, seine ausgebeulte Hose gefalle Ihnen nicht und Sie seien der Meinung, er sei ein Chaosmensch, mit dem Sie keinesfalls arbeiten könnten. Aber dann sprächen Sie über ihn und nicht über sich.
    Wenn Sie bei sich bleiben und ihn darauf hinweisen, dass Sie für Ihre Arbeit klare Strukturen brauchen und sich nicht sicher sind, ob Sie an der Stelle zusammenpassen, können Sie ihn in Ihr Boot holen und eine Antwort bekommen, die Ihnen Klarheit verschafft

Vorwürfe führen zu weiteren Vorwürfen

Vorwürfe bringen Sie nicht weiter. Viel erfolgreicher ist die Strategie, den anderen da abzuholen, wo er ist. Und ihn damit in Ihr Boot zu holen. So kann er Sie kennenlernen und Sie ihn. Schritt für Schritt werden so fruchtbare Beziehungen aufgebaut, auch wenn es am Anfang nicht danach aussieht.

Brauchen Sie Hilfe dabei, Ihre Gefühle besser kennenzulernen und ausdrücken zu können? Dann melden Sie sich gerne bei mir. Wir führen ein Strategiegespräch, in dem es nur um Sie geht und ich Ihnen schon einige wichtige Schritte zeige, wie Sie Ihrem Ziel selbstständig näherkommen können. Und wir finden heraus, ob ich Sie darüber hinaus weiter begleiten kann.

Machtspiele am Arbeitsplatz

Wenn wir uns auf Machtspiele einlassen, lassen wir Federn. Ob wir wollen oder nicht.

Denn kaum etwas verbraucht mehr Energie als Machtspiele. Lebensenergie.

Wir müssen schon genau hinschauen, wenn wir Machtspiele aufdecken möchten. Sie finden nämlich auf vielen Ebenen statt, die wir gar nicht so auf dem Schirm haben.

Das erste Machtspiel fängt schon bei der Zeugung an. Der stärkste Same gewinnt das Rennen und befruchtet das Ei. Damit steht der Sieger fest, dieser Same ist der „Macher“. Er macht und hat damit die Macht – in dem Fall über das Leben. All die anderen Samen werden ausgeschaltet und sterben ab.

Die männliche Energie (Samen) ist die gebende, zielgerichtete, machende Energie. Die weibliche Energie (Ei) empfängt, hütet und vermehrt.

Bei Machtspielen geht es um die urmännliche Kraft, die wir alle – egal ob Mann oder Frau – in uns tragen. Diese Kraft wird in Machtspielen missbraucht. Sie richtet sich gegen etwas und wird nicht für etwas genutzt.

Macht in der Businesswelt

In der Geschäftswelt finden wir vielerlei Arten von Machtspielen. Stühle werden gesägt. Es wird gemobbt auf Teufel komm raus. Wichtige Informationen werden zurückgehalten oder falsch weitergegeben. Neid und Missgunst bestimmen die Zusammenarbeit. Klatsch und Tratsch sind Arbeitsalltag. Geld wird eingesetzt, um sich selbst zu vermehren.

Macht im Privatleben

Auch privat befinden wir uns in mehr Machtspielen, als uns bewusst ist. Wir ernähren uns von Lebensmitteln aus nicht-ökologischer Landwirtschaft und zwingen damit viele Bauern durch Hybridsamen in die Abhängigkeit. Wir verbrauchen Strom, dessen Abfall aus der Herstellung ganze Länder zerstört. Wir tragen Kleidung, die Kinder nähten. Wir leben in weiten Teilen manchmal bewusst, manchmal unbewusst nach dem Motto „Jeder ist sich selbst der Nächste. Und was ich nicht sehe, geht mich nichts an.“

Machtspiele entlarven

Es scheint beinahe unmöglich, daran etwas zu ändern. Doch das stimmt nicht. Jeder einzelne von uns hat die Macht, daran etwas zu ändern. Indem er sich selbst beobachtet. Seinen eigenen Gedanken zuhört. Sein Tun reflektiert. Und dabei feststellt, an welcher Stelle er seine Macht über eine andere stellt.

Jeder, der auf die zehnte Jeans verzichtet und sich dafür biologisch angebaute Lebensmittel leistet, tut nicht nur der Umwelt Gutes, sondern auch dem eigenen Körper.

Wer sein Geld ökologisch wertvoll investiert, anstatt es vor allem vermehren zu wollen, verlässt das wahrscheinlich unfairste Machtspiel auf Erden.

Wer aufhört, über andere zu reden und beginnt zuzuhören, verändert die Welt mehr, als er erahnt.

Jeder Mensch hat die Macht, Machtspiele zu verlassen

Zu jeder Zeit.

Und jeder einzelne, der das Machtspiel verlässt, trägt dazu bei, eine weltweit große Änderung zu erwirken. Es ist, wie wenn einzelne Wellen sich mit anderen verbinden. Zusammen werden sie größer und mächtiger. Ja, auch hier steckt eine Macht, das muss uns bewusst sein.

Wie wir mit unserer Macht umgehen, hängt stark von unserem Bewusstsein ab. Wenn wir bemerken, dass wir Macht-Über bewirken, können wir das korrigieren. Wenn nicht, spielen wir das alte Machtspiel weiter.

Es ist großartig, diesen Weg zu gehen und sich selbst kennenzulernen. Wir lernen, was alles in uns steckt. Und das sind durchaus nicht nur Machtspiele. Es sind auch Gerechtigkeitssinn, Gaben, Liebe, Verlässlichkeit. Und vieles mehr. Wir werden uns unserer selbst bewusst.

Genau da steckt unser Selbst-Bewusstsein

Es lohnt sich also allemal, den Machtspielen auf die Schliche zu kommen. Je mehr wir aus diesen Spielen aussteigen, desto mehr lernen wir von uns selbst kennen. Und werden dadurch immer selbst-bewusster.

Dazu ein passender Artikel über Persönlichkeitsentwicklung für UnternehmerInnen.

Melden Sie sich gerne bei mir, wenn Sie sich Ihrer selbst bewusst werden wollen sodass Sie aus Machtspielen aussteigen können. Ich zeige Ihnen zwei, drei erste wichtige Schritte die Sie alleine gehen können, um aus Ihren Machtspielen auszusteigen. Und Sie finden heraus, ob ich Ihnen weiter dabei helfen kann, Ihre Lebenssituation nachhaltig zu verändern.

Meine drei besten Tipps, wie Sie mit schwierigen Menschen umgehen können


Die Frage ist: Wie soll ich ein Monster stoppen, ohne selbst eins zu werden?

Schwierige oder gar sehr schwierige Menschen sind eine echte Herausforderung für uns. Besonders dann, wenn wir selbst eher harmoniebedürftig und sensibel sind.

Ich gehöre zu diesen harmoniebedürftigen und sensiblen Menschen und mein Ziel ist, auch in Situationen mit schwierigen Menschen die Ruhe zu bewahren und bei mir zu bleiben.

Meiner Erfahrung nach schaffen wir das nur, wenn wir uns sozusagen vorbereitet haben.

Hier kommen meine drei besten Tipps, was Sie im Vorfeld tun können, um so zu (re)agieren, wie Sie sich das wünschen, wenn Sie einen schwierigen Menschen vor sich haben und nicht einfach weggehen können:

1. Werden Sie sich darüber klar, wie Sie zukünftig reagieren möchten

Wollen Sie Ihr schwieriges Gegenüber besiegen, also bekämpfen?

Oder möchten Sie ruhig bleiben und eine Möglichkeit finden, die Situation zu deeskalieren?

Oder haben Sie ein ganz anderes Ziel?

An der Stelle ist es wichtig, nicht zu bewerten. Jedes der Ziele kann situationsbedingt richtig und sinnvoll sein.

2. Gehen Sie in sich und finden heraus, was Sie am anderen schwierig finden

Ist es die Lautstärke? Die fehlende Argumentation? Oder das Herumproleten von Fakten, Fakten, Fakten ohne Reflektion? Erinnern Sie sich dazu an eine frühere Situation? Was genau „macht es“ mit Ihnen, wenn Ihr Gegenüber Sie anbrüllt oder schlecht behandelt? Dieser Schritt ist sehr wichtig, da Sie sich an der Stelle mit sich selbst beschäftigen. Was Sie viel weiter bringt, als wenn Sie sich mit anderen Menschen beschäftigen. Sie finden sehr viel über Ihr eigenes Gefühlsleben heraus und können bewusst ändern, was zu ändern ist.

„In sich gehen“ ist eine Form von Meditation. Es gibt so viele Meditationsarten, wie es Menschen gibt. Manche nennen es „vor sich hinglotzen“, andere üben sich in Sitzhaltung und mit Anleitung. Ich meditiere gerne bei der Hausarbeit, beim Joggen oder beim Rumgammeln 😊. Finden Sie heraus, wie es Ihnen am besten gelingt, aus dem geistig-aktiven Zustand (Tun), in den geistig-passiven Zustand (Beobachten) zu wechseln. Eine schöne, wirksame Meditation können Sie sich über meine Website runterladen. Probieren Sie sie aus, vielleicht ist das ja genau Ihr Ding.

3. Sie wissen nun, was an Ihrem schwierigen Gegenüber so schwierig für Sie ist

Jetzt haben Sie die Möglichkeit, diese Schwierigkeit in Ihnen selbst aufzulösen. Dafür gibt es viele verschiedene Methoden. Ich nutze bei mir selbst und meinen KundInnen sehr gerne die „Innere Bildverarbeitung“, die ich hier näher beschrieben habe. Das ist ein Prozess, ein Weg, den Sie gehen und der mal länger, mal kürzer ist. Haben Sie mit sich Geduld.

Diesen Weg zu gehen lohnt sich auf jeden Fall. Die Folge daraus ist nämlich, dass Sie mit den schwierigen Menschen viel besser umgehen können, weil Sie ja das, was schwierig für Sie war, aufgelöst haben. Das heißt, Sie nehmen diesen Menschen und die Situation ganz anders wahr und können ganz bei sich bleiben und sogar für Klarheit sorgen.

Zum Schluss ein Beispiel aus meinem Leben, anhand dessen ich gemerkt habe, dass meine innere Arbeit Früchte trägt:

Mit unseren kleinen Kindern wohnten wir in einem Wohnhaus mit mehreren Parteien. Im Dachgeschoss. Meine Tochter hatte nach einem Ausflug großen Hunger und wollte partout nicht die Treppen nach oben steigen. Da ich die Ursache kannte, ging ich voraus, um das Essen zu richten und wusste, dass sie schon irgendwann nachkommt. Das ging allerdings nicht ohne lautes Gezeter ihrerseits…

Mein Nachbar von einem Stockwerk unter uns hatte wohl keinen Nerv mehr, riss seine Wohnungstüre auf und brüllte nach unten, dass meine Tochter aufhören solle, so zu plärren. Wie gesagt war ich schon oben, entschied aber, dass niemand außer ich selbst meine Kinder anschreien darf (naja, ist auch nicht wirklich pädagogisch wertvoll…). Ich ging ein paar Treppenstufen hinab zu ihm und sagte völlig emotionslos: „Herr…, jetzt sind Sie aber selbst laut.“

Das hat ihm allen Wind aus den Segeln genommen, er wurde ruhig und ging wieder in seine Wohnung. Auch wenn er ein paar Tage brauchte, um wieder mit mir zu reden, wurden wir kurz darauf richtige Freunde. Er begann, mir viel von seinem Leben zu erzählen und zeigte mir auf seine Weise, woher seine Wut in Wirklichkeit kommt. Mittlerweile ist er verstorben und ich bin ihm sehr dankbar für diese wertvolle Lektion.

Hier noch einmal der Link zu meiner geführten Meditation, die Sie da hinführen kann, wo Sie Lösungen finden.

Probleme im Team lösen mit der Helikoptertechnik

Eine Methode, ein Problem im Kern zu erfassen, nenne ich die Helikoptertechnik

Es ist gar nicht so einfach, immer genau zu wissen, was im Team so los ist, richtig? Vielleicht ist Ihnen aufgefallen, dass die Stimmung im Team schlechter geworden ist. Oder Kunden reklamieren vermehrt.

Sie spüren, dass etwas nicht stimmt – aber was?

Um dem „Was“ auf die Schliche zu kommen, hilft eine Technik, die ich gerne Helikoptertechnik nenne. Sie heißt deshalb so, weil ich meine Kundinnen dazu anleite, zu einem Helikopter zu werden. Oder zum Vogel. Oder auch zur Biene.

Diese Technik funktioniert über Ihre Vorstellungskraft. Das heißt, Sie lehnen sich zurück, schließen die Augen und nehmen zunächst nur Ihre Atmung wahr. Dann konzentrieren Sie sich auf Ihre „Innere Leinwand“. Dazu heben Sie mit geschlossenen Augen den Blick um etwa 20 Grad. Das braucht vielleicht etwas Übung. Aber irgendwann sitzen Sie in Ihrem eigenen inneren Kinosaal mit großer Leinwand.

Nun rufen Sie das Bild des Arbeitsumfelds Ihres Teams wach. Sehen Sie jedes Teammitglied auf der Leinwand, es ist wie ein Film. Sie sehen die Schreibtische, den Teppichboden, die Trennwände. Sehen Sie zu, wie gearbeitet wird. Welche Blicke wechseln, wie miteinander gesprochen wird. Wer im Mittelpunkt steht und wer außen.

Dann gehen Sie nach oben. Werden Sie zum Helikopter. Meter für Meter erkennen Sie mehr Schreibtische, mehr Mitspieler.

Schauen Sie genau hin.

Gibt es einen Mitspieler, bei dem Ihnen mulmig wird? Wissen Sie warum? Kennen Sie ihn? Wo kommt er her?

An diesem Punkt helfe ich meinen Kundinnen, mit dieser Person Kontakt aufzunehmen. Sie begibt sich sozusagen in den Film. Wenn Sie das nachmachen möchten, bitte ich Sie, gut darauf zu achten, dass Ihre Füße fest mit der Erde verwurzelt sind. Das ist wichtig, um nachher wieder im „echten Leben“ vollständig und leicht anzukommen.

Häufig stellt sich heraus, dass die „fremde Person“ gar nicht mehr in der Firma ist. Manchmal ist es ein früherer Inhaber oder auch Mitarbeiter. Ihr Energiefeld ist jedoch immer noch in der Firma vorhanden. Das kann passieren, wenn z.B. die Firma ihr Lebenswerk war und sie nicht loslassen können. Es gab aber auch manchmal aktuelle Mitarbeiter, die in der Rolle der Geschäftsführung sind – ohne dass das jemand bewusst wahrnimmt – nicht einmal die Geschäftsführung selbst.

Als kleiner Bonus

möchte ich Ihnen schildern wie Sie in diesem Bild weitergehen können.

Nehmen Sie also die „fremde Person“ wahr. Wenn es Ihnen schwerfällt, konkrete Bilder zu sehen, hilft es, sich auf eine Farbe zu konzentrieren. Sie betrachten also von oben, welche Farben die einzelnen Mitspieler haben. Inklusive Ihre eigene. Wenn Ihnen Ihre Farbe nicht gefällt, wird es Zeit, daran etwas zu ändern.

Wenn Sie selbst beispielsweise ein dunkles Braun sind und Ihnen das nicht gefällt, können Sie weiter beobachten, wo diese Farbe eigentlich hingehört. Gehört sie in Wirklichkeit einem Mitspieler? Oder einem Elternteil? Oder der Erde? Dann nämlich haben Sie eine Rolle gespielt, die gar nicht Ihre war, nämlich die „Dunkelbraune“.

Dabei ist es nicht wichtig zu wissen, warum sich das zeigt, auch nicht, warum Sie eine Rolle gespielt haben, die gar nicht Ihre war.

Wichtig ist nun, die Farbe dahin abzugeben, wo sie hingehört. Sie sammeln also alles Braun (in einem imaginären Eimer z.B.) und übergeben es dem Mitspieler, oder dem Elternteil, oder der Erde, oder… Dahin eben, wo es hingehört.

Ganz sicher sollten Sie die Farben Ihrer Teammitglieder nicht verändern. Sie können ihnen aber eine andere Farbe anbieten. So können Sie z.B. eine grüne Lichtkugel in Ihren Händen formen und einem Teammitglied anbieten. Wenn er sie nimmt, ist fein. Wenn er nicht möchte, sollten sie ihn lassen. Sie können aber davon ausgehen, dass man sich über Ihre Gabe freuen wird und sie annimmt. Dann können Sie beobachten, wie sich seine Farbe verändert.

Dann verlassen Sie den Kinosaal und kommen zurück auf Ihren Platz, wo Sie sitzen. Bewegen Sie Arme und Beine, atmen Sie tief durch.

Nun brauchen Sie nur noch beobachten, wie sich das Gefüge in Ihrem Team verändert.

Dies war nun ein kleines Beispiel, wie innere Bilder verändert werden können. Dazu gehen meine Kundinnen in eine Art meditativen Zusatand, der ein Feld der Möglichkeiten eröffnet. Weil Meditation ein sehr starkes Tool ist, mit dem Sie zu Ihrer inneren Ruhe kommen können, habe ich Ihnen ein Video aufgenommen mit der Power-Meditation. Hier können Sie sich die Power-Meditation herunterladen.

 

Welche Erwartungen kann ich an meine Mitarbeiter stellen?

Sicherlich hat auch in Ihrem Team jeder Mitarbeiter seine bestimmte Aufgabe und Sie erwarten von ihm, dass er diese erfüllt. Dazu haben Sie ihn schließlich eingestellt.

Was ist aber, wenn er das einfach nicht tut?

Dafür haben Sie vermutlich selbst schon Antworten gefunden: er ist nicht genügend qualifiziert, ihm macht die Arbeit keinen Spaß, er hat nicht verstanden, was genau von ihm erwartet wird und vieles mehr.

Und zu Ihren Aufgaben gehört nun, das aufzudröseln. Schließlich brauchen Sie motivierte und produktive Mitarbeiter, die Ihr Projekt zum Erfolg bringen.

Wenn es öfter vorkommt, dass Ihre Mitarbeiter nicht tun, was Sie erwarten, werfen Sie doch mal einen Blick auf das Thema „Erwartungen“. Wenn Sie wollen.

Im Duden lautet die Definition von „Erwartung“: Zustand des Wartens, Spannung und vorausschauende Vermutung, Annahme, Hoffnung.

Das heißt also, dass Sie, wenn Sie von Ihrem Mitarbeiter etwas erwarten, warten. Sie nehmen eine passive Haltung ein. Gleichzeitig üben Sie Druck auf ihn aus (Spannung) und vermuten, bzw. hoffen, dass er Ihre Erwartung erfüllt. So betrachtet hat „Erwartung“ nicht viel mit Führen zu tun, nicht wahr?

Wie können Sie also Ihre Mitarbeiter dazu bringen, sich motiviert für Ihr Ziel einzusetzen?

Antoine de Saint-Exupery sagt in seinem Buch „Die Stadt in der Wüste“:

„Wenn du ein Schiff bauen willst, dann trommle nicht Männer zusammen um Holz zu beschaffen, Aufgaben zu vergeben und die Arbeit einzuteilen. Sondern lehre die Männer die Sehnsucht nach dem weiten, endlosen Meer.“

Es geht also nicht darum, den Mitarbeitern zu sagen, was sie genau tun sollen. Sondern darum, ihnen zu vermitteln, welches gute Gefühl sie haben werden, wenn sie Ihr Ziel erreicht haben. Können Sie sich vorstellen, dass Ihre Mitarbeiter dann alles dafür tun? Und dabei ihr ganzes Potenzial entfalten? Und vielleicht das Wichtigste: richtig Spaß haben an der Arbeit? Wie wäre es, wenn Sie dadurch nebenbei noch mehr richtig gute Mitarbeiter anziehen, weil bekannt wird, dass in Ihrem Team der Bär steppt?

Was genau also möchten Sie bewegt haben, wenn das Projekt zu Ende ist?

Was ist der Sinn des Ganzen?

Was ist Ihre eigene Motivation – oder gar Vision?

Je genauer Ihre Antworten auf diese Fragen sind, desto klarer wird, was Ihre Mitarbeiter von Ihnen brauchen.

Und wenn Sie herausfinden wollen, ob ein Mindset-Shift wie dieser hier einen Unterschied in Ihrem Business und Leben machen könnte, senden Sie mir eine E-Mail oder nutzen Sie mein Kontaktformular. Wir vereinbaren einen Termin, indem wir darüber sprechen, was der beste Startpunkt für Sie ist und wie Sie Ihre Träume verwirklichen. Und ob ich Ihnen helfen kann, Ihr Potential zu verwirklichen.

Den richtigen Mitarbeiter finden

Das können Sie tun, um im Vorstellungsgespräch herauszufinden, wer Ihr Bewerber wirklich ist

Das haben Sie sicher auch schon erlebt: Es gibt Menschen, die sind Ihnen vom ersten Augenblick an sympathisch. Andere wiederum nicht. Haben Sie sich schon gefragt, woran das liegen könnte?

Es geht hier geht um ein sehr menschliches Phänomen und es ist in einem Vorstellungsgespräch von entscheidender Bedeutung, dieses zu kennen.

Ein Beispiel aus der Praxis:

Eine Führungsraft, eine Recruiterin, wollte einen Mitarbeiter einstellen. Sie prüfte vor dem Vorstellungsgespräch die Unterlagen des Bewerbers. Stellte fest, dass er alle nötigen Qualifikationen besaß, auch genügend Berufserfahrung etc. Es gab also keinen handfesten Grund, diesen Mitarbeiter nicht einzustellen. Dennoch blieb nach dem Gespräch ein „ungutes Gefühl“. Sie ging dem nach und stellte fest, dass der Bewerber von seinem vorherigen Arbeitgeber bereits gekündigt war. Das hatte er jedoch im Vorstellungsgespräch nicht verraten. Damit war er natürlich raus…

Als Führungskraft müssen Sie womöglich sehr stark auf Zahlen, Daten, Fakten achten und ob jemand zu Ihnen oder Ihrem Team passt. Es gibt da diesen Aspekt, der unsichtbar ist und in keinem Lebenslauf zu finden. Viele spüren ihn, haben ihn aber noch nie bewusst wahrgenommen. Es geht hier um die ureigene Energie des Menschen. Oft wird sie „Ausstrahlung“ genannt. Oder auch Aura.

Sie als Führungskraft müssen herausfinden, ob der Bewerber mit all seinen Facetten, den sichtbaren und unsichtbaren, in Ihr Team passt. Ganz nebenbei bemerkt: natürlich hat auch jede Gruppe von Menschen als Ganzes eine eigene Ausstrahlung. Es ist die Zusammenfassung aller Menschen mit ihrer Ausstrahlung und deren Beziehung zueinander.

Daher kommt der Spruch: ich und du sind drei.

Vielleicht haben Sie noch nicht viele Vorstellungsgespräche geführt und sind sich unsicher, wie man das macht. Worauf Sie achten müssen.

Diese drei Punkte halte ich für besonders wichtig:

  1. Sorgen Sie dafür, dass die Umgebung, in der das Gespräch stattfinden soll, für Sie angenehm ist. Das kann ein Blumenstrauß auf dem Tisch sein, die richtige Beleuchtung oder Sie legen Ihren Lieblingsfüller bereit. Hauptsache, Sie fühlen sich wohl. Dann bleiben Sie bei sich und können sich auch auf Ihr Gefühl einlassen. Es wird Sie nicht trügen, achten Sie darauf! So werden Sie sich nicht von der Fassade des Bewerbers täuschen lassen
  2. Machen Sie sich klar, dass Sie das Geschehen leiten. Sie sind quasi diejenige, an der sich der Bewerber ausrichtet. Und damit führen Sie das Gespräch genau dahin, wohin Sie möchten. Sie sind jederzeit souverän
  3. Üben Sie vorher, „Unsichtbares“ wahrzunehmen. Nutzen Sie dazu gerne nachfolgende Übung, am besten mehrmals, auch schon am Abend oder Tage zuvor. Sichtbares und Unsichtbares exakt wahrzunehmen ist – so wie alles andere auch – reine Übungssache

Dies ist eine Übung, die Ihre Wahrnehmung schärft:

Stellen Sie sich vor, sie stehen auf einer Wiese und haben in einiger Entfernung eine große Tanne im Blick. Nehmen Sie zunächst Ihre Umgebung um Sie herum wahr und dann die Tanne. Wie wirkt sie auf Sie? Es ist nicht wichtig, das in Worte zu fassen. Es kommt auf das Gefühl an. Lassen Sie sich Zeit.

Und nun stellen Sie sich vor, Sie stehen auf derselben Wiese, sehen aber in der gleichen Entfernung eine große Eiche stehen. Und noch einmal: spüren Sie, wie dieses Bild, dieser Baum auf Sie wirkt. Sie werden feststellen, es fühlt sich anders an.

Was macht der Unterschied? Es sind viele Faktoren. Offensichtliche und weniger sichtbare. Stoffliche und feinstoffliche.

Da ist natürlich erst einmal die Form: die Tanne ist dreieckig und die Eiche rund aus der Entfernung. Die Farben sind unterschiedlich. Und was wir aus der Ferne zwar nicht sehen, aber trotzdem wirkt, sind die Blätter. Die spitzen Nadeln der Tanne wirken anders auf uns, als die wellenförmig geformten Blätter der Eiche. Ganz unsichtbar sind die unterschiedlichen Wurzeln der beiden Bäume. Die Tanne als Flachwurzler verankert sich anders in der Erde, als die Eiche als Tiefwurzler. Von oben betrachtet sieht die Tanne eher aus wie ein paar Sterne übereinander, das Gesamtbild ist rund. Die Eiche verändert ihr Aussehen von oben nicht wesentlich.

Wenn Sie Lust haben, gehen Sie einen Schritt weiter. Und werden Sie zur Tanne. Gehen Sie in Ihrem inneren Bild auf die Tanne zu und verschmelzen mit ihr. Spüren Sie hin, wie es sich anfühlt, eine Tanne zu sein. Und dann werden Sie zur Eiche. Vergessen Sie danach nicht, wieder zu sich selbst zu werden. Das hört sich zwar skurril an, funktioniert aber, wenn Sie sich darauf einlassen. Spätestens jetzt werden Ihnen tausend Lichter aufgehen…

 

Das führt zu mehr Harmonie im Team

Im Sog der schlechten Stimmung: 

Nach meiner Erfahrung sind die allermeisten Menschen harmoniebedürftig. Auch diejenigen, bei denen man nicht sofort den Eindruck hat.

Als ich anfing, mir über das Thema „Schlechte Stimmung“ Gedanken zu machen, ist mir mein Vater eingefallen.

Er ist der beste Schimpfer der Welt. Was er hier so drauf hat, kann ich gar nicht schreiben. Er ist dabei nämlich unglaublich kreativ. Ich sag nur eins: man lacht sich kaputt.

Schauen wir uns an, was abläuft: Mein Vater ist ein guter Handwerker. Er kann Vieles. Meistens kommen tolle Werke dabei raus. Selten will es nicht so, wie er will. Dann rutscht der Bohrer ständig ab, oder eine Schraube lässt sich partout nicht lösen. Um nichts in der Welt. Und dann geht sie los, die Tirade.

Was passiert mit ihm?

Er hat eine Vorstellung, wie etwas zu gehen hat. Und das funktioniert nicht. Dabei hält er sich zunächst zurück, weil er ein paar Lösungsansätze hat, die funktionieren könnten. Wenn alles nicht funktioniert, steht er in einer Sackgasse. Es geht nicht weiter. Das heißt, ihm fällt im Moment nichts mehr ein, wie er sein Problem lösen kann. Und dann schimpft er los

Warum passiert ihm das?

Jeder Wunsch, jeder Gedanke, jede Erwartung ist eine Form von Energie, die man ausrichtet. Im Fall meines Vaters richtet er seine Energie auf das Lösen der Schraube aus. Doch die Schraube bewegt sich nicht. Dennoch ist die Energie ist noch da, sie verschwindet nicht einfach. Im Gegenteil, sie verstärkt sich durch den Ärger, den er empfindet. Und fühlt sich bald an wie eine große Last. Und sie möchte losgelassen werden. Das Schimpfen ist dann wie ein Loslassen. Das ist der Grund, warum Menschen schimpfen. Sie wollen sich leichter fühlen

Warum Schimpfen trotzdem nichts bringt

Sie haben es erkannt. Die Schraube sitzt immer noch fest. Die Energie, die die Schraube lösen könnte, ist gerade durchs Schimpfen verpufft. Das heißt, mein Vater muss sich wieder sammeln (hoher Energieaufwand), um seine Kraft erneut auf das Lösen seines Problems namens Schraube zu richten. Beim zweiten Anlauf wendet er eine andere Technik an. Er weiß ja, dass seine bekannten Lösungen nichts nützen.

Er braucht was Neues. Einen neuen Weg. Er schaut sich um: Welches Werkzeug könnte nun nützlich sein? Nicht selten hat er sich einfach eins gebaut, weil er mit dem Vorhandenen nicht weiterkam

Am Ende ist er IMMER erfolgreich.

Doch was hat das nun mit mehr Harmonie im Team zu tun? Und was bedeutet das für Sie als Führungskraft?

Berücksichtigen Sie, dass es immer Menschen gibt, die unzufrieden sind. Sie verbreiten deshalb schlechte Stimmung, weil ihr (Arbeits-)Leben nicht so läuft, wie sie es sich vorstellen.

Oder anders gesagt, ihre Wünsche, bezogen auf ein schönes Arbeitsleben, nette Kollegen, verständnisvolle/r Vorgesetzte/r, aber auch auf ein erfülltes Privatleben, werden nicht erfüllt. Hier geht’s zum Wünsche-Erwartungen-Ziele-Artikel.

Dann fangen diese Menschen an zu schimpfen, um ihre Emotionen loszuwerden. Tauschen sich mit Arbeitskollegen aus. Machen schlechte Stimmung. Sehen nur, was nicht läuft. Beschuldigen andere, Kollegen, Vorgesetzte.

Eines ist Ihnen vermutlich klar geworden: Nur unzufriedene Menschen meckern. Zufriedene Menschen gehen ihrer Arbeit nach und unterstützen sich gegenseitig. Und achten darauf, die Stimmung hoch zu halten, weil der Arbeitsalltag dann einfach mehr Spaß macht.

Das können Sie als Führungskraft tun, wenn Sie einen Miesepeter im Team haben

  1. Versuchen Sie, die Situation aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten. An der Stelle empfehle ich gerne die „Helikoptertechnik“. Dabei verwandeln Sie sich sozusagen in einen Helikopter und ändern Ihre Position. Von oben, aus der Entfernung, erkennen Sie vielleicht Mitspieler, die auch ihre Finger mit im Spiel haben. Oder Sie sehen Zusammenhänge, die Ihnen vorher nicht klar waren. Das führt dazu, dass Sie wissen, was Sie tun können, um die Situation zu ändern. Sie werden ein passendes Werkzeug finden
  2. Vergegenwärtigen Sie sich, dass die Schimpferei „nur“ eine Form von Energie ist, die ursprünglich ein anderes Ziel hatte
. Damit möchte sich der Mitarbeiter zunächst Entlastung zu verschaffen. Das ist ein sehr wichtiger Punkt für Sie!
  3. Wenn Sie das verinnerlicht haben, haben Sie Abstand zur Situation und fühlen sich selbst sehr viel besser. Ihr eigenes Energielevel bleibt stabil oder hebt sich sogar an, d.h. Sie lassen sich nicht (mehr) runterziehen und bewahren Ihre gute Laune. Sie bleiben souverän und können gegebenenfalls ein konstruktives Gespräch mit dem Mitarbeiter führen. Oder was es sonst eben braucht.

Meditation ist eine sehr gute Möglichkeit, um neue Ideen und Klarheit zu entwickeln. Mit etwas Übung werden Sie es schaffen, Antworten zu erhalten, auf die sie vorher nie gekommen wären. Eine sehr wirkungsvolle Meditation erhalten Sie gerne kostenlos von mir. Es ist eine 10-Minuten-Power-Meditation, die Ihnen – regelmäßig angewandt – innere Ruhe, Gelassenheit und Klarheit über Ihre Situation bringt. Hier können Sie sich die Meditation abholen.

Um das Thema Harmonie ranken sich viele andere Themen. Perfektionismus, zum Beispiel. Oder die tiefe innere Unsicherheit, nicht „richtig“ zu sein. Lesen Sie gerne weiter.