Pausen machen, Pausen nutzen

Wenn ich Artikel schreibe, höre ich meistens Musik. Sie hilft mir auf vielen Ebenen, mich zu konzentrieren, abzulenken, in eine bestimmte Stimmung zu kommen, frei zu sein.

Ich spiele kein Instrument und kann keine Noten lesen. Und ich habe bis vor kurzem nicht bewusst wahrgenommen, dass Pausen in der Musik genau wie die Noten aktiv gespielt werden.

Seit meinem Burnout vor mehr als 15 Jahren habe ich ein besonderes Augenmerk auf Pausen. Sie sind mir sehr wichtig geworden.

Was sind Pausen?

Pausen sind aktives Nichtstun. Nicht Film schauen, nicht spielen oder sich mit Freunden treffen. Pausen sind Vor-sich-hin-glotzen. Sonst nichts.

Es gibt da dieses Experiment, das sehr schön zeigt, wie aktives Nichtstun zu mehr Effektivität führt.

Wie im Bild gezeigt, werden zwei Kugeln gleichzeitig von der linken Seite aus auf den Weg geschickt. Die Kugel auf der Wellenbahn ist deutlich schneller unterwegs.

Offensichtlich wird bei der Talfahrt (aktives Nichtstun) sogar Energie aufgenommen, sodass am Ende die Kugel den Weg über die Hürden schneller überwindet als wenn sie auf einer geraden Strecke läuft.

Hier können Sie das ganze Experiment auch als Video anschauen.

Wenn Sie sich dies zum Vorbild nehmen und Ihrem natürlichen Rhythmus folgen, legen Sie die Pausen dann ein, wenn sie dran sind. Damit werden Sie am Ende deutlich schneller am Ziel sein, als wenn Sie non-stop marschieren.

Wenn es Ihnen schwerfällt, Ihren natürlichen Rhythmus wahrzunehmen, kann ein Timer helfen, der Ihnen Zeiten vorgibt, in denen Sie sich ausruhen. Auch wenn Sie notorisch unter Zeitmangel leiden: Sie werden sich wundern, wie fünf Minuten regelmäßiges Nichtstun Ihr Leben verändert.

In den Pausen sammeln Sie Kraft für die nächste Hürde

Sie lassen Ihre Seele baumeln und sich dort aufhalten, wo es ihr am besten gefällt. Manches Mal kommt sie mit einer unglaublich guten Idee zurück, manchmal einfach „nur“ gut erholt.

Auf jeden Fall werden Sie sich mit Pausen deutlich leichter und freier fühlen als vorher. Das macht sich bei der Arbeit und Freizeit bemerkbar.

Diese Art von Pausen oder das Vor-sich-hin-glotzen wird auch Meditation genannt. Es gibt unendlich viele Arten von Meditation. Nicht jede ist für jeden Menschen machbar. Über meine Website können Sie sich kostenlos meine 10-minütige Power-Meditation herunterladen. Probieren Sie sie gerne aus, vielleicht ist sie ja Ihre Art, eine Pause einzulegen.

Zeitmanagement macht krank

Wie verhält es sich mit Ihrer Zeit? Die Sie haben oder auch nicht? Laufen Sie ihr hinterher? Oder haben Sie zu viel davon?

Es gibt ja Wissenschaftler, die behaupten, es gäbe keine Zeit. Irgendwie scheinen sie recht zu haben, denn wo soll sie denn hinlaufen? Oder vergehen? Nach oben oder unten? Links oder rechts? Manchmal erscheint eine Minute so lange wie ein ganzer Tag zu sein – und umgekehrt.

Zeit einteilen

Vielleicht haben Sie bisher verschiedene Methoden angewandt, die es Ihnen ermöglichen, viele Aufgaben in wenig Zeit zu bewältigen. Jede kleinste Lücke im Terminkalender wurde mit einer Aufgabe gefüllt, um die Zeit effektiv zu nutzen. Tätigkeiten wurden zeitoptimiert.

Eine Lücke im Kalender bedeutet Faulheit. Verschwendung. Ineffizienz. Oder?

Sie fehlt, die Lücke im Terminkalender

Sie stünde für die Zeit für Sie selbst. In der sie sich besser kennenlernen können.

Es gäbe Platz für Fragen wie: Was gefällt mir? Was nicht? Was ist meine Vision? Was mache ich am Allerallerliebsten?

Oder Sie können der vielleicht größten aller Fragen nachgehen: Wer bin ich?

Wenn Sie sich keine Zeit für sich, Ihre Bedürfnisse, Ihre Talente nehmen, leben Sie folglich an Ihrem eigenen Leben komplett vorbei.

Ihrem eigenen Leben dienen

Ein schönes Leben sind Sie sich selbst schuldig. Blockieren Sie dazu im Terminkalender Zeit für sich selbst. Am Anfang könnte darinstehen: Meditation. Oder Nachdenken. Zurücklehnen. Beobachten.

Nehmen Sie diesen Termin dann genauso ernst wie einen Termin mit einem Kunden. Vielleicht blockieren Sie am Anfang nur 10 Minuten. Quasi zum Drangewöhnen. Später bekommen Sie ein gutes Gefühl dafür, wie viel Zeit Sie für sich selbst brauchen.

Auch wenn es am Anfang unbequem für Sie ist, so „viel“ Zeit für sich selbst zu beanspruchen: halten Sie durch! Gehen Sie durch Ihr schlechtes Gewissen und Langeweile hindurch. Es geht um Sie! Um Ihre Lebensfreude, die Sie wiederfinden möchten. Machen Sie sich immer wieder klar, dass Sie diesen Prozess deshalb angehen.

Meditation

Die perfekte Basis zum Selbstfinden ist Meditation. Keine Angst, das ist nicht so unmöglich, wie es Ihnen jetzt vielleicht erscheint. Es gibt sehr viele verschiedene Arten von Meditation. Wenn Sie sich mit dem Thema befassen, wird Ihnen die richtige Methode begegnen. Wenn Sie möchten, laden Sie sich meine Power-Meditation von meiner Website herunter. Vielleicht passt sie ja zu Ihnen?

Manchmal ist es einfacher, jemanden zu haben, der auf bestimmte Dinge aufmerksam macht. Gerne können Sie sich zu einem Strategiegespräch bei mir melden, ich gebe Ihnen zwei, drei wichtige Hinweise, an welchen Stellen Sie selbstständig genauer hinschauen können. Und Sie finden heraus, ob ich Ihnen auch darüber hinaus weiterhelfen soll, Ihr Ziel zu erreichen. Das liegt dann ganz bei Ihnen.